Aktuelle Meldungen

Foto: Lutz Bornemann

Kita und Krippe sind ab Montag wieder geöffnet

In der Kindertagesstätte der St.-Petri-Kirchengemeinde Burgwedel ist in dieser Woche nichts so, wie es sein sollte: Mit Ausnahme von drei Erzieherinnen hat sich am Montagmorgen das gesamte Team krankgemeldet, bis auf eine Notgruppe musste die Einrichtung kurzfristig geschlossen werden. Christiane Höppner-Groth, pädagogische Leitung der Kindertagesstätten in Trägerschaft des Kirchenkreises Burgwedel-Langenhagen, ist sich bewusst, dass die Schließung einigen Familien Probleme bereitet: „Die Eltern hat es genauso unvorbereitet getroffen wie uns“, bedauert sie. Nur ein kleiner Trost ist es in dieser Situation, dass die Kita am Donnerstag wegen Christi Himmelfahrt und am Freitag wegen eines Brückentages ohnehin geschlossen wäre.

Regelmäßig kommen Frauen und Männer aus den Langenhagener Flüchtlingsunterkünften zum Deutschunterricht ins Gemeindehaus. Foto: Andrea Hesse

Mit Engagement und Freude bei der Sache

Jeweils etwa 20 Frauen und Männer kommen an jedem Donnerstag- und Freitagvormittag ins Gemeindehaus der Elisabeth-Kirchengemeinde: Hier finden seit einigen Wochen zwei Deutschkurse für Menschen aus den städtischen Flüchtlingsunterkünften statt. Je nach Bildungsstand lernen die Teilnehmenden in Kleingruppen die deutsche Sprache – von der Analphabetin bis zum Akademiker, der fließend Englisch spricht, reicht dabei die Bandbreite.

Hanna und Rosa Legatis spüren in ihrer Lesung großen poetischen Reichtum auf.

Der Reichtum der Fremden

Die Menschen, die auf der Flucht vor Krieg, Gewalt und Hoffnungslosigkeit Schutz und Sicherheit in Deutschland suchen, bringen großen Reichtum mit: ihre Kultur, ihre Musik, ihr Theater, ihre Bilder – und ihre Literatur. Diesen poetischen Reichtum präsentieren die bekannte Fernsehjournalistin und Schauspielerin Hanna Legatis und ihre Tochter Rosa Legatis am Donnerstag, 26. Mai, um 19 Uhr in einer Lesung in der Elisabethkirche in Langenhagen. Für musikalischen Reichtum an diesem Abend sorgen Las Áñez, Zwillingsschwestern aus Bogotá in Kolumbien.

Treffpunkt Kirche: Hier begann die Rundfahrt durch Engelbostel und Schulenburg. Foto: Andrea Hesse

Ein Besuch beim Bullen Martin

Visitationen sind für Superintendent Holger Grünjes nichts Außergewöhnliches, dieser Programmpunkt allerdings war schon etwas Besonderes: Im Rahmen der Visitation der Martinskirchengemeinde Engelbostel-Schulenburg hatte Pastor Rainer Müller-Jödicke zur Planwagenfahrt durch die beiden Langenhagener Ortsteile eingeladen. Gezogen wurde der Wagen, auf dem neben dem Superintendenten 15 weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer Platz fanden, von einem Trecker des Trecker-Clubs Engelbostel; am Steuer saß der Clubvorsitzende Manfred Auras.

Gemeinsame Planung und Gestaltung (von links): Steinmetz Uwe Spiekermann, Pastorin Bettina Praßler-Kröncke, Gärtner Wilhelm Ehlers, Inge Aping und Gärtner Frank Priegnitz. Foto: Andrea Hesse

Historische Grabsteine für den Trauergarten

Bis zu 800 Kilogramm wiegen sie, manche sind mit Marmorkreuzen geschmückt und der älteste unter ihnen ist knapp 150 Jahre alt: Sechs historische Grabsteine werden in diesem Frühjahr in eine neue Grabanlage im Zentrum des Kirchenfriedhofs der Elisabethgemeinde in Langenhagen integriert. Die Steine stammen vom Familiengrab der Langenhagener Familie Meineke, das nach Ablauf der Ruhezeiten aufgelöst wurde; an derselben Stelle entsteht jetzt die neue Anlage, der Meineke-Trauergarten.

Der Jugendchor St. Martini Brelingen gestaltet die Geschichte des Königs Hiskia.

Hiskia, eine musikalische Geschichte

Der Jugendchor St. Martini Brelingen sowie Jugendliche der Musikschule der Stadt Hannover gestalten am Freitag, 29. April um 19 Uhr in der Brelinger Kirche chorisch wie solistisch die Geschichte von Hiskia, dem altjüdischen König. Hiskia wird bedroht, widersetzt sich der Gewalt, zweifelt todkrank an seinem Gott und kommt doch ins Leben zurück. Hiskias Geschichte ist auch dadurch bekannt, dass sie sich auf das astronomisch problematische Ereignis des Stillstands bzw. der zeitweiligen Umkehr des Sonnenlaufs bezieht, das hier als göttliches Zeichen für Hiskia gedeutet wird.

Sexualisierte Gewalt in Kirche und Diakonie: Prävention und Hilfe

Schutzkonzept zur Prävention sexualisierter Gewalt

Download Schutzkonzept des Kirchenkreises Burgwedel-Langenhagen (1,6 MiB)

Dokumentation in einem Verdachtsfall sexualisierter Gewalt

Download Dokumentationsbogen

Grundschulungen "Prävention sexualisierter Gewalt" für beruflich und ehrenamtlich Tätige

Grundschulungen zur Prävention sexualisierter Gewalt werden in den Kirchenkreisen Burgwedel-Langenhagen und Burgdorf durch eine Multiplikatorin / einen Multiplikator angeboten.

Online-Anmeldung Grundschulung

Die Fachstelle zur Prävention Sexualisierter Gewalt der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers bietet Online-Grundschulungen sowie weitere Fortbildungen zum Thema an. Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier:

Fortbildungen

Bundesweites Hilfe-Portal Sexueller Missbrauch

0800 2255530 (kostenfrei und anonym) | https://www.hilfe-portal-missbrauch.de

Zentrale Anlaufstelle.help

Unabhängige Information und Unterstützung für Betroffene von sexualisierter Gewalt in evangelischer Kirche und Diakonie: 0800 5040112 (kostenfrei und anonym) | zentrale@anlaufstelle.help | https://www.anlaufstelle.help

Fachstelle der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers

Prävention und Aufarbeitung von Fällen sexualisierter Gewalt in evangelischer Kirche und Diakonie
0511 1241-726 (Mareike Dee) | mareike.dee@evlka.de | https://praevention.landeskirche-hannovers.de

Meldestelle Hinweisgeberschutzgesetz

Meldestelle nach dem Hinweisgeberschutzgesetz
Evangelische Kirche in Deutschland (EKD)
Herrenhäuser Straße 12
30419 Hannover

Die vertrauliche Online-Abgabe von Hinweisen nach dem Hinweisgeberschutzgesetz ist für alle Gliedkirchen der EKD (inkl. gliedkirchlichen Einrichtungen) hier möglich: