Mehr als 40 Jahre
… im Dienst der Kirchengemeinde St. Martini Brelingen
43 Jahre lang leitete Hans-Jürgen Weiß den Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde St. Martini Brelingen – im Jahr 1983 übernahm er dieses Amt. Seither führte er die Geschicke des Posaunenchores professionell und engagiert; nun wird er aus seinem langjährigen Dienst verabschiedet.
Weiß gelang es, den Posaunenchor über all die Jahre hinweg mit einer großen, verlässlichen Besetzung zu erhalten. Regelmäßig wurden Jungbläser*innen ausgebildet, und auch Wiedereinsteiger*innen kehrten immer mal wieder zurück zu ihrem Ensemble. „Ein guter Bläsersound und ein abwechslungsreiches Repertoire waren ihm wichtig“, erzählt Sabine Kleinau-Michaelis, ebenfalls Chorleiterin in St. Martini Brelingen. „Schon Ende der 90er Jahre öffnete er das musikalische Profil des Posaunenchores für den Pop- und Groove-Bereich, ohne dabei die traditionelle Kirchenmusik und klassische Werke zu vernachlässigen.“
Hans-Jürgen Weiß begann sein musikalisches Engagement bereits als Student mit dem Posaunen- und Trompetenspiel in Hannover-Linden, spielte Orgel und leitete bald den örtlichen Posaunenchor. Diese nebenamtlichen Tätigkeiten waren schon damals, ebenso wie heute, mit viel persönlichem Engagement verbunden. „So passt es gut, dass Hans-Jürgen Weiss am 4. Oktober, dem Erntedanktag, an dem auch alle ‚guten Gaben‘ im ehrenamtlichen Dienst der Kirchengemeinde bedacht werden sollen, offiziell von der Kirchengemeinde verabschiedet wird“, sagt Kleinau-Michaelis. Musikalisch hatte sich Hans-Jürgen Weiß bereits Ende Juni mit dem Jubiläumskonzert seines Posaunenchores verabschiedet. Er bleibt der Brelinger Kirchengemeinde aber als Organist, Pianist und Posaunenchor-Mitglied erhalten.
Der Gottesdienst zur Verabschiedung von Hans-Jürgen Weiß und Einführung seiner Nachfolgerin Wiebke Grimsehl findet am Sonntag, 4. Oktober, ab 11.30 Uhr in der Brelinger Kirche statt. Er wird als Sing-Mit-Gottesdienst gefeiert und musikalisch vom Posaunenchor gestaltet. Zugleich wird dieser Gottesdienst auch zum Wiedereinstieg von Pastorin Demera nach ihrer Elternzeit gefeiert. Im Anschluss sind alle Besucher*innen zu Suppe und Brot eingeladen.