25 Jahre Engagement im Kirchenkreis
Dr. Klaus Schneider wurde mit dem Silbernen Facettenkreuz geehrt
„Ich weiß von der Person, um die es heute geht, dass ihr Engagement für die Kirche immer mit ihr durch das bisherige Leben gewandert ist, einen großen Teil ihres Lebens ausgemacht hat. Und ich ahne in all dem eine tiefe persönliche Verbundenheit mit dem christlichen Glauben.“ Mit diesen Worten leitete Superintendent Dirk Jonas jetzt eine besondere Ehrung ein. In der Langenhagener St.-Paulus-Kirche überreichte er Dr. Klaus Schneider das Silberne Facettenkreuz der hannoverschen Landeskirche – eine hohe Auszeichnung für außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement innerhalb der Kirche. Seit 2019 kann das Facettenkreuz in den Kirchenkreisen verliehen werden; es geht auf eine Initiative von Landesbischof Ralf Meister zurück. Im Kirchenkreis Burgwedel-Langenhagen wurde es zuvor erst einmal verliehen: Im Jahr 2022 ging es an den Mellendorfer Organisten Rolf Barth.
25 Jahre wurde der Evangelisch-lutherische Kirchenkreis Burgwedel-Langenhagen in diesem Jahr alt, und seit 25 Jahren prägt Klaus Schneider dessen Geschicke mit. Seit der Gründung im Jahr 2001 ist er Mitglied des Kirchenkreisvorstandes, seit einigen Jahren als stellvertretender Vorsitzender dieses wichtigen Entscheidungsgremiums. Darüber hinaus engagiert sich der Langenhagener in seiner Heimatgemeinde, der Elisabeth-Kirchengemeinde, und in vielen weiteren kirchlichen Zusammenhängen, auch in der Kirchenkreissynode. Dabei sei nicht nur sein persönliches, sondern auch das berufliche Wissen als Jurist für den Kirchenkreis von unschätzbarem Wert, betonte Dirk Jonas. Er hob auch die Ernsthaftigkeit in allem Engagement, die starke Präsenz bei kirchlichen Veranstaltungen und die Großzügigkeit Schneiders hervor.
Die Übergabe des Facettenkreuzes war Teil einer Festsynode, die anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Kirchenkreises in der St.-Paulus-Kirche gefeiert wurde. Und auch hierbei zeigte Klaus Schneider, vollkommen überrascht durch die Ehrung, wieder Präsenz: Am Klavier und mit Gesang gab er der Synode einen besonderen Rahmen.
Für viel Heiterkeit sorgte anschließend Pastor Karl-Martin Harms aus Kirchhorst mit seiner meisterhaft gespielten Figur Eleonara von Kniffelstein.