Den Glauben in Gemeinschaft erlebbar machen

Beate Harms wird aus Bissendorf und Resse verabschiedet

In ihrem letzten Berufsjahr begleitete Diakonin Beate Harms noch einmal eine Kinderfreizeit auf Spiekeroog. Foto: Rebecca Wülbern

Im Jahr 1987 trat Beate Harms ihren Dienst in der Kirchengemeinde „Zum Guten Hirten“ in Godshorn an; nun geht sie in den Ruhestand: Im Familiengottesdienst zu Erntedank am Sonntag, 28. September, wird die Diakonin aus den Kirchengemeinden St. Michaelis Bissendorf und Kapernaum Resse verabschiedet. Der Gottesdienst beginnt um 11 Uhr in der St.-Michaelis-Kirche; im Anschluss gibt es bei einem Empfang die Möglichkeit, im Gespräch mit Beate Harms noch einmal auf gemeinsame Erinnerungen zurückzukommen.

Zur Überschrift über ihrer Verabschiedung wählte die Diakonin die Jahreslosung 2025: „Prüft alles und behaltet das Gute!“ (1. Thess. 5,21) Und sie wird wohl viel Gutes in Erinnerung behalten: Viele, viele Krabbel- und Kindergottesdienste unter dem ermutigenden Motto „Gott hat alle Kinder lieb!“, Familienfreizeiten und Kinderbibeltage, Konfi-Unterricht, Kinder-Kirchentage in Zusammenarbeit mit den Kolleg*innen und vor allem die Kinderfreizeiten auf dem evangelischen Jugendhof auf der Insel Spiekeroog. Die intensive Atmosphäre dieser Freizeiten inmitten von Sonne, Wind und Wasser sei ihr noch heute präsent, erzählt sie in ihren Abschiedsworten im Wedemärker Gemeinde-Magazin.

2013 wurde Beate Harms aus der Kinder- und Jugendarbeit in Godshorn verabschiedet. Foto: Andrea Hesse

Eine Station ihrer Tätigkeit in der evangelischen Jugendarbeit war auch die Matthias-Claudius-Kirchengemeinde im Norden Langenhagens, nachdem sie ihr Engagement in Godshorn aufgrund von Kürzungen im Stellenplan im Jahr 2013 beenden musste. In der Bissendorfer Kirchengemeinde und später auch im Wedemärker Ortsteil Resse war die Diakonin parallel seit dem Jahr 2000 tätig; nicht zuletzt wegen der guten Bedingungen, die die Bissendorfer Pfarrscheune und die Zusammenarbeit mit dem CVJM hier boten.

„Mit ‚gottverlässlicher Gelassenheit‘ hat sie hier in all den Jahren einen Raum für Kinder und Jugendliche geschaffen. Sie schätzt das Engagement der Teamenden und gibt diesen mit ihrem Gespür für die jeweiligen Stärken die Chance, sich auszuprobieren, um daran zu wachsen“, heißt es voller Anerkennung und Dank im Gemeinde-Magazin. Den Glauben in Gemeinschaft erlebbar zu machen – das war Beate Harms ein Anliegen, seit sie selbst als Jugendliche in einer Jugendgruppe in Nienburg diesen Glauben erfahren durfte.

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