"Bereite dich, Zion!" Festliches Konzert für Trompete und Orgel

Elisabethkirche Langenhagen|Freitag, 30.11.2018, 19:00 Uhr

Daniel Schmahl - Trompete

„Bereite dich Zion“
Festliches Konzert für Trompete & Orgel
Meisterwerke von Johann Sebastian Bach, Tomaso Albinoni, Jean-Joseph Mouret u.a.
Prof. Matthias Eisenberg - Orgel
Daniel Schmahl - Trompete, Corno da caccia & Flügelhorn
Karten zu € 15 und erm. € 10 (Schüler/Studenten/Schwerbeschädigte) an der 
Abendkasse ab 18:00 Uhr

 

„Bereite dich, Zion!“ – Ein festliches Konzert für Trompete und Orgel unter anderem mit Werken von Bach, Vejvanovský, Mouret sowie Improvisationen über traditionelle adventliche Lieder.

Nach den umjubelten Konzerten des Vorjahres kommen Prof. Matthias Eisenberg und Daniel Schmahl auch zu einem Konzert in die Elisabethkirche Langenhagen. Während das ganze Jahr eher von Hektik, Zeitdruck, Aufgaben und der Suche nach dem Neuen geprägt ist, so ist doch der Advent eine Zeit der Besinnung und Pflege unserer geliebten Bräuche und Traditionen, an denen wir uns so gerne festhalten, da sie uns ein Gefühl von Sicherheit, Geborgenheit und Zuhause geben. Genau dies machen Prof. Matthias Eisenberg (Orgel) und Daniel Schmahl (Trompete/Flügelhorn und Corno da caccia) in ihrem neuen, sehr festlichen Adventsprogramm „Bereite dich, Zion!“

 

Prof. Matthias Eisenberg

Seit seinem fünften Lebensjahr erhielt Eisenberg Klavierunterricht. Nach ersten Versuchen an der Orgel war er schon ab dem neunten Lebensjahr Organist in seiner sächsischen Heimatstadt und an verschiedenen umliegenden Kirchengemeinden sowie dann fünf Jahre lang Mitglied des Dresdner Kreuzchores. Er studierte in Leipzig an der Hochschule „Felix Mendelssohn Bartholdy“. Eisenberg war Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe. Auf der Grundlage seines umfassenden, jederzeit abrufbereiten Repertoires hatte er sich eine für einen Organisten ungewöhnliche Popularität erspielt. Zudem gilt er als Meister der freien Improvisation. 1980 wurde er als Gewandhausorganist zu Leipzig verpflichtet, wo er gleichzeitig Cembalist des Leipziger Bachorchesters war.1986 erfolgte die Übersiedlung in den Westen. Im Jahre 2003 wurde Matthias Eisenberg zum Professor und Kirchenmusikdirektor ernannt. Neben den Werken von Johann Sebastian Bach hat Matthias Eisenberg natürlich auch die so vom Publikum geliebten Improvisationen über traditionelle Adventsweisen mit im Programm.

„…Ausnahmezustand im Gewandhaus. Erst nach 50 Minuten Zugabe gab das Publikum Ruhe. Und der Star der Stunde verbeugte sich wieder und wieder, tief bewegt, legte die Hände aufs Herz, lächelte, warf Kusshände in alle Richtungen. So ging diese besondere Orgelstunde zu Ende, zu der noch knapp vor Beginn eine lange Schlange von Fans an der Kasse ausgeharrt hatten. Star dieses Konzertabends war Matthias Eisenberg, der nun seit vielen Jahren auch die Besucher seiner Konzerte in Frankfurt an der Oder zu nicht enden wollenden Beifallsstürmen hinreißt…“ (Leipziger Volkszeitung)

 

Daniel Schmahl

geboren 1969 in Potsdam, stammt aus einer Musikerfamilie. Sein Vater, Gustav Schmahl, war einer der bedeutendsten deutschen Sologeiger der Nachkriegszeit. Bevor Daniel Schmahl mit 16 Jahren bei einem Konzert Ludwig Güttlers seine Leidenschaft für die Trompete entdeckte, spielte er Geige, Fagott, Klavier und nahm Gesangsunterricht. 1992 begann er das Studium im Fach Trompete an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin und schloss dieses 1998 an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar mit dem Examen ab.

Daneben absolvierte Schmahl Meisterkurse u.a. bei Malte Burba, Ludwig Güttler sowie dem Ensemble „German Brass“. 1999 gab er sein Debüt als Solist: mit Mitgliedern der Neubrandenburger Philharmonie spielte er das „Konzert für Corno da caccia und Orchester“ von J. J. Quantz. Seither arbeitet Daniel Schmahl erfolgreich als selbstständiger Solokünstler.

Als einer der gefragtesten Trompeter seiner Generation trat Daniel Schmahl bisher u.a. in der Berliner Philharmonie, der Philharmonie St.  Petersburg, dem Konzerthaus Berlin, beim Musikfest Stuttgart, dem „Jazz in June“ Festival in Hannover sowie in der Thomaskirche Leipzig auf. 2014 ging einer seiner Kindheitsträume in Erfüllung: Auf Einladung des Leipziger Bachfestivals spielte er zusammen mit seinem Ensemble das Open Air-Konzert auf dem Leipziger Marktplatz vor 3500 begeisterten Zuhörern!

Auch mit CD Aufnahmen machte er von sich hören: 2006 veröffentlichte er seine Debüt-CD „back to bach“ – mit Kompositionen von Klassik und Romantik bis zum Tango von Astor Piazzolla und Jazz von Miles Davis sowie Kenny Dorham – alles spürbar von der Kunst des barocken Großmeisters inspiriert. 2012 folgte dann beim Label „Querstand“ sein zweites Album „Chattin` with Bach“ (Platz 3 der Hooolp Klassik Charts)

Daniel Schmahl gilt als Grenzgänger zwischen Alter Musik, früher Moderne und dem Jazz, der nach ungewöhnlichen Interpretationsmöglichkeiten sucht und musikalisch neue Wege beschreitet. (daniel-schmahl.de)

„...Daniel Schmahl erwies sich von Anfang an absolut auf der Höhe der Zeit, formte einen wunderbar ausgewogenen, schlanken Ton, musizierte sehr beweglich, technisch brillant. Bei der Air aus der der 3. Orchestersuite von Johann Sebastian Bach holte Daniel Schmahl selbstredend volle Punktzahl, denn mit diesem musikalischen Vollblut ging die warme Wintersonne im Saal auf, so rund, so weich, so strahlend der Ton...“  (Freie Presse Chemnitz)

Zurück